Bauernhöfe-Sterben: Subventionen nicht nur für Massentierhaltung!

In den letzten 13 Jahren sind in Sachsen 1.700 Bauernhöfe aufgegeben worden. Bei den bestehenden Betrieben hat sich die durchschnittliche Anzahl der Tiere z.T. drastisch erhöht. Bei Schweinen hat sich der Bestand pro Betrieb verdoppelt, bei Hühnern auf 11.000 Tiere vervierfacht.

Silke Grimm, AfD-Landtagsabgeordnete aus der Lausitz, erklärt:

„Das Höfesterben hat in Sachsen mittlerweile dramatische Auswirkungen angenommen. Schuld daran sind auch eine falsche Politik der Staatsregierung und eine falsche Weichenstellung bei der Agrar-Förderung. Die großen landwirtschaftlichen Betriebe mit ihrer industriellen Massentierhaltung greifen den Hauptteil der Subventionen ab – für kleine Familienhöfe bleibt viel zu wenig übrig.

Diese Fehlpolitik geht zu Lasten der bäuerlich geprägten Kultur im ländlichen Raum und zu Lasten gesunder Lebensmittel. Eine weitere Ausbreitung von industrieller Massentierhaltung, mit all ihren Folgen für Natur und Umwelt, ist zu beenden!
Dafür müssen die Belange kleiner traditioneller Bauernhöfe stärker gefördert werden. Die Staatsregierung hat in diesem Bereich bisher zu wenig bis nichts unternommen.“

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