Auslands-Semester nicht um jeden Preis!

„Bis zum Jahr 2020 soll jeder zweite deutsche Student zumindest Teile seines Studiums im Ausland verbringen. Das sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Aktuell gehen 35 Prozent der Bachelor-Studenten während ihres Studiums ins Ausland. „Das ist gut, aber wir haben noch ehrgeizigere Ziele – wir wollen 40 oder mehr Prozent“, sagte die CDU-Politikerin.“

Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion und Sachsens Generalsekretär, Uwe Wurlitzer:

„Wichtig für ein erfolgreiches Studium ist doch nicht, dass möglichst viele im Ausland waren, sondern dass man eine gute Ausbildung genossen hat. Praxiserfahrung ist sicherlich ein wichtiger Faktor, der auch von der Wirtschaft immer wieder gefordert wird. In welchem Land man sich diese aneignet ist dafür allerdings vollkommen irrelevant. Zudem liegen die Bildungs- und Studienstandards in vielen Ländern deutlich unter dem deutschen Niveau, so dass man dort weniger fachliche Erfahrung gewinnt, sondern allenfalls kulturelle und menschliche.

Erschwerend kommt hinzu, dass die allermeisten Personalchefs skeptisch sind, wenn sie in der jeweiligen Bewerbung lesen, dass ihr möglicher, neuer Mitarbeiter im Ausland studiert hat. Allzuoft werden Auslandssemester angegeben, obwohl der Absolvent lediglich einen urlaubsähnlichen Aufenthalt in Paris, London oder New York verbracht hat. Die AfD fordert seit langem, das deutsche Studienniveau

zu erhalten und vor allem in den technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen auszubauen und zu verbessern.“

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