Armee am Limit - Bundeswehr personell und technisch besser ausrüsten!

Laut Medienberichten will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Bundeswehr um bis zu 15.000 Stellen vergrößern, um die wachsenden Aufgaben erfüllen zu können. Dabei sollen im ersten Schritt  zunächst 7000 Soldaten und 3000 Zivilisten neu eingestellt werden. Dazu erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete und Berufssoldat, André Wendt:

„Die Bundeswehr wurde in den letzten Jahren nicht nur materiell, sondern auch personell massiv abgebaut. Diesem Personalabbau steht eine  Aufgabenerweiterung auf internationaler und nationaler Ebene konträr gegenüber, die unsere Soldaten an den Rand des Machbaren führen und somit auch Auswirkungen auf die Motivation der Truppe hat. Hinzu kommen die eklatanten Ausrüstungsmängel, die sich insbesondere im Inland bemerkbar machen und die Verteidigungsbereitschaft unserer Streitkräfte stark einschränkt.

So sind aktuell von 180 Boxer-Panzern nur 70 einsatzfähig, von 109 Eurofightern nur 42 startbereit und von 64 Hubschraubern heben nur noch 18 vom Boden ab. Die deutsche Luftwaffe kann in Syrien nachts keine Aufklärungsflüge fliegen, weil die Cockpit-Beleuchtung ungeeignet ist.

Wenn der Bundestag eine Aufgabenerweiterung  - die einen Aufwuchs bei Personal und Material zur Folge haben muss – für die Bundeswehr vorsieht, muss demzufolge auch der Wehretat angepasst werden. Hier darf die Bundeswehr nicht weiter auf dem Rücken der Soldaten kaputtgespart werden.“

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