Aktuelle Messungen zeigen: Diesel nicht schuld an Luftverschmutzung

Trotz Corona-Einschränkung und weniger Verkehr hat die Dresdner Messstation Bergstraße aktuell höhere Stickoxide-Werte gemessen als zur gleichen Zeit im letzten Jahr. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt die Auswertung vieler anderer Messstellen bundesweit.

Jörg Urban, umweltpolitischer Sprecher und AfD-Fraktionsvorsitzender, erklärt:

„Bereits vor drei Jahren hat die AfD die Staatsregierung aufgefordert, die Dieseldebatte offen zu führen und Schaden von der sächsischen Autoindustrie abzuwenden (6/10516). Die Kritik der AfD und vieler Wissenschaftler an Fahrverboten war berechtigt. Das beweisen die aktuellen Messungen. Zumal die Grenzwerte unwissenschaftlich und viel zu niedrig von der EU angesetzt wurden.

Bezeichnend ist, dass die CDU diese falschen Grenzwerte in Brüssel mit beschlossen hat. Nun erwarte ich von der CDU-geführten Staatsregierung, ihre Haltung zu überdenken und sich nicht weiter an der Hexenjagd auf den Diesel zu beteiligen. Sie muss sich endlich für eine wissenschaftliche Neubewertung der Stickoxid-Grenzwerte einsetzen.

Bürger und Unternehmen brauchen preiswerte Diesel-Fahrzeuge. Die CDU kann der Gesellschaft nicht ihre Mobilitätswende aufzwingen, wenn bisher kaum jemand die teuren und unpraktischen Elektroautos kaufen will. Von den über hunderttausend Arbeitsplätzen, die in der Autoindustrie bundesweit verloren gehen, ganz zu schweigen.“

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