AfD Sachsen: Studie sieht negative Wirtschaftseffekte durch Flüchtlinge

Eine Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stärkt jetzt die Meinung der AfD, wonach Flüchtlingszuwanderung die Volkswirtschaft überfordert. „Wir haben von Anbeginn erklärt, dass Arbeitsmigration und Flüchtlingszuwanderung völlig verschiedene Dinge sind und die Gesellschaft eine ungesteuerte Flüchtlingszuwanderung nicht stemmen kann“, erklärt Landesvize Thomas Hartung. „Es liegt doch auf der Hand, dass Aufenthalt, Qualifizierung und Sprachschulung auf absehbare Zeit mehr kosten müssen als die danach eventuell Qualifizierten bringen können. Nur realitätsferne Ideologen können das anders sehen.“
Laut der Studie hat die Flüchtlingszuwanderung vor allem mittelfristig negative ökonomische Effekte, da das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf sinke und die Erwerbslosenquote steige. Selbst eine weitere Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der grünen Böll-Stiftung ergab im April, dass die Aufnahme der Flüchtlinge den deutschen Staat über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten insgesamt bis zu 400 Milliarden Euro kosten könnte. Dies ist demnach der Fall, wenn die Flüchtlinge erst in 20 Jahren voll in den Arbeitsmarkt integriert sind und lediglich die Leistungskraft von Einheimischen mit einer geringen Qualifikation erreichen.


Dortmund bringt gerade 10 Flüchtlinge in Jobs


Praktisch belegt wird das u.a. durch den sogenannten „Integrations-Point“ Dortmund. „Hier betreuen seit Oktober 2015 inzwischen 46 Mitarbeiter derzeit 2.218 Personen mit anerkanntem Aufenthaltsstatus“, konstatiert Hartung. „Die Mitarbeiter sprechen arabisch, türkisch, englisch, französisch, spanisch, persisch - für die Afrikaner speziell noch Haussa, Djerma und Mina - und bieten auch eine muttersprachliche Erstberatung an. Nun freuen sich die Chefin der Arbeitsagentur und der Geschäftsführer des Jobcenters, dass sie es mit all dem Aufwand und den damit verbundenen Kosten nach nur acht Monaten zur Erfolgsbilanz von zehn Personen gebracht haben, die nun einen Job haben. Das ist eine Erfolgsquote von gerade 0,45 Prozent.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
stellv. Landesvorsitzender/Kommunikation
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung