AfD Sachsen: MDR zeigt Dresden-Doku eines „Schwarzer Kanal“-Redakteurs!

„Rolf-Axel Kriszun war Anfang der Achtziger Jahre bis 1985 als Rechercheur, heute würde man sagen als Producer, für die Redaktion des ‚Schwarzen Kanal‘ tätig.“ Mit diesen Worten bestätigte MDR-Sprecherin Susanne Odenthal auf AfD-Anfrage, dass der Ex-Mitarbeiter von Karl Eduard von Schnitzlers Sendung mit jenem identisch ist, der den Film „Dresden - eine Stadt im Zwielicht“ realisierte.

Landesvize Thomas Hartung erklärt zum Dresdner Filmporträt gestern Abend 20.45 Uhr: „Seit der Sendung erreichten uns viele und berechtigt empörte Anfragen und Hinweise darauf, dass Kriszun bereits im DDR-Fernsehen Propaganda betreiben durfte. Das ideologietriefende Machwerk des MDR steht dem 27 Jahre nach dem Mauerfall in nichts nach: als unerträgliches Stück Propaganda in der Tradition von Einheitsmeinung und Verunglimpfung Andersdenkender. Daran ändert auch die Relativierung Odenthals nichts, wonach der Autor in der Redaktion von Karl-Eduard von Schnitzler arbeiten ‚musste‘, nachdem er sich geweigert habe, als Stasi-IM tätig zu werden; und später die ‚ELF 99‘-Redaktion leitete sowie für die ARD zweimal Grimme-nominiert war.“

Die Reportage wollte nach Senderangaben thematisieren, dass sich das Image Dresdens seit Beginn der Pegida-Demonstrationen verändert habe; hier träfen kulturelle und wirtschaftliche Potenziale auf engstirnige Ansichten. Die Gesellschaft sei gespalten und die Stadt im Zwielicht. Neben der perspektivenabhängigen teilkriminalisierenden Metapher des Zwielichts ärgern Hartung vor allem die manipulativen Realitätsausschnitte: „Abgesehen davon, dass zu behaupteten montäglichen Umsatzeinbußen gerade mal ein Wirt zu Wort kam - die inzwischen von aller Politik eingeforderte Differenzierung von Flüchtlingen, Asylsuchenden und (Arbeits)Migranten nicht zu erwähnen, sondern pauschal zur Fremdenfeindlichkeit zu generalisieren ist infam. Und dann zu behaupten, dass aus diesem Grund kein hochqualifizierter Ausländer mehr freiwillig käme, hat überhaupt nichts damit zu tun, dass allein seit Januar fast 1.400 Flüchtlinge nach Dresden kamen, deren Qualifikationsniveau selbst Andrea Nahles nicht mehr schönlügen kann. Dieser Film zeigt, dass der Autor nichts verlernt hat. Er zeigt aber auch, dass der vom Bürger zwangsfinanzierte MDR nichts hinzugelernt hat: er funktioniert offenbar in denselben Strukturen.“

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