AfD Sachsen: Leipziger Politikwissenschaftler dilettiert als Linkslinguist!

Die AfD Sachsen hat den Leipziger Politikwissenschaftler Robert Feustel als linkslinguistischen Dilettanten kritisiert. „Wer ein ‚Wörterbuch des besorgten Bürgers‘ verantwortet und darin gewöhnliche deutsche Wörter als ‚rechte Vokabeln‘, ja ‚rassistisch‘ diffamiert, muss sich fragen lassen, ob er überhaupt als Wissenschaftler wahrgenommen oder gleich als spinnerter Ideologe abgetan werden will“, empört sich Landesvize Thomas Hartung. „Ohne jede Empirie bspw. zu behaupten, dass ‚besorgte Bürger‘ (wer ist das eigentlich?) bestimmte Lexik nur ironisch nutzen, und diese Nutzung als verwerflich darzustellen ist ein schlimmes Beispiel für Postfaktizität, die nun offenbar auch die ehrwürdige Alma Mater Lipsiensis erreicht hat – an der einst immerhin Johann Christoph Gottsched lehrte.“


Für den Germanisten ist es eine Zumutung, wie Feustel in „bento“ sachlich falsch und zugleich subjektivistisch moralisierend manche Begriffe „abhandelt“. „Was sind denn ‚Nazi-Begriffe‘? Die wenigstens wissen etwa, dass ‚Entartung‘ auf den jüdischen Publizisten Max Nordau 1892 zurückgeht. Oder: Worten wie ‚Demokratie‘ die Verwendung gegen ihren traditionellen Sinn zu unterstellen und ‚straffe Führung‘ zu meinen ist nichts weiter als eine Interpretation. Auch Pauschalisierungen sind per se nicht negativ, jedes Curriculum verallgemeinert Bildungsfähigkeiten, jede Krankenkasse Erkrankungen, jeder Versicherer Versicherungsfälle. Und wer sarkastisch bis zynisch intendierte Tabubrüche nicht mehr versteht, sondern aus Denkfaulheit gleich ablehnt, offenbart damit mehr von sich selbst als von den Tabubrüchen. Nicht zuletzt ob des oft süffisanten, ja höhnisch-arroganten Tonfalls des ‚Wörterbuchs‘ dürfte sich Victor Klemperer im Grabe umdrehen!“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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