AfD Sachsen: Grüne zensieren jetzt auch Karneval!

Die AfD Sachsen hat dem Kölner Bürgermeister Andreas Wolter (Grüne) vorgeworfen, den Karneval zu zensieren. „Wer einem rheinischen Fastnachts-Original ‚Pegida-Wortwahl‘ vorwirft und vom Festkomitee fordert, dafür zu sorgen, dass ‚solche rote Linien‘ nicht überschritten werden, spricht kein Deutsch“, ärgert sich Landesvize Thomas Hartung. „Wenn der ‚kölsche Schutzmann‘ Jupp Menth Grünenchefin Simone Peter eine ‚Stinkdrüse‘ nennt, weil sie die Kölner Polizei nach der Silvesternacht kritisiert hatte, ist das Meinungsfreiheit. Wenn Wolter zugibt, dass Peter falsche Aussagen getroffen hat und die Grund genug seien, im Karneval thematisiert und kritisiert zu werden, zeugt es von Arroganz und Anmaßung festzulegen, in welcher Wortwahl das geschehen darf.“


Der Brief, den der 70jährige Menth für seine Gesundheitsprobleme mitverantwortlich machte, die ihn zum sofortigen Rücktritt drängten, zeugt für den Germanisten von der Instrumentalisierung der Politischen Korrektheit. „Wolters Vorwürfe passen in ein Klima der - auch medialen- Sprachzensur, die Deutschland auf den Weg eines schlimmen ‚Neusprech‘ führt. Für den Tagesspiegel waren vor 4 Wochen selbst Worte wie ‚Krise‘, ‚Welle‘ oder ‚Lawine‘ Pegidasprache, für die OTZ letzte Woche das Adjektiv ‚schäbig‘ gar Nazisprache! Gehören dann Atheisten wie ich als Ketzer auf den Scheiterhaufen, wenn ich ‚Gott sei Dank‘ sage? Für die AfD ist eine offene Gesellschaft mit einem geschlossenen Sprachsystem nicht vereinbar!“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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