AfD Sachsen entsetzt über ungemeldeten Hepatitis-Fall in Bayern!

AfD Sachsen entsetzt über ungemeldeten Hepatitis-Fall in Bayern!
 
Die AfD Sachsen ist entsetzt über den unbemerkten und ungemeldeten Tod eines an Hepatitis B erkrankten Flüchtlings in Ingolstadt. „Weder wusste der Kranke bis zu seinem Tod, dass er an chronischer Hepatitis B litt, sondern auch in der Unterkunft des nigerianischen Flüchtlings und an seiner Arbeitsstelle war man trotz hoher Ansteckungsgefahr nicht informiert.
Das ist ein Offenbarungseid der Gesundheitspolitik für Flüchtlinge und der Kommunikation verschiedener Institutionen, die in diese Politik eingebunden sind“, kritisiert AfD‐Generalsekretär Uwe Wurlitzer. Medien berichten, dass der Kranke die Monate vor seinem Tod in einer Gemeinschaftsunterkunft im oberbayerischen Geisenfeld verbrachte, wo mehrere Helfer sogar mit seinem Blut in Kontakt gekommen sein sollen.
„Bei der Schwere seiner Hepatitis‐Erkrankung hätte der Patient eigentlich ein Einzelzimmer und eine separate Toilette benötigt ‐ selbst wenn chronische Hepatitis im Gegensatz zu akuter keine meldepflichtige Krankheit ist. Sich darum auf die ärztliche Schweigepflicht zu berufen, zeugt von mangelndem Verantwortungsgefühl der Allgemeinheit gegenüber“, so Wurlitzer.
 
Mix aus zweifelhafter Gesetzeslage, ärztlicher Schweigepflicht und abgewälzter Verantwortung
 
Für Wurlitzer ist neben der zweifelhaften Gesetzeslage auch die mangelhafte Kommunikation zwischen Klinikum und Landesamt für Gesundheit verantwortlich. „Es kann nicht sein, dass das Gesundheitsamt vor der Arbeitsaufnahme des Klienten dem Deutschen Roten Kreuz eine Bescheinigung vorlegte, wonach der Mann frei von ansteckenden Krankheiten und nach den Infektionsbestimmungen belehrt worden sei.
Immerhin hat er in einer Pflegeeinrichtung für Senioren gearbeitet, saubergemacht und mit den Senioren gebastelt und gespielt. Dass der Klient verstorben ist und an einer ansteckenden Krankheit litt, hat das Rote Kreuz erst über die Medien erfahren. Das zeugt von Systemversagen“, so Wurlitzer.
Der sächsische Generalsekretär fordert eine Überprüfung und gegebenenfalls Ausweitung des meldepflichtigen Krankheitskatalogs mindestens um chronische Hepatitis B. „Damit kann nicht nur die medizinische Versorgung der Flüchtlinge verbessern werden, sondern auch der Schutz ihrer Mitbewohner und Helfer vor Ansteckung“, meint Wurlitzer.
 
Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
stellv. Landesvorsitzender AfD Sachsen/Kommunikation
0163/4013084
thomas.hartung@afdsachsen.de

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