AfD Sachsen: Bundestagsgedenken ist heuchlerisch!

Die AfD Sachsen hat das Gedenken des Bundestags für die Opfer der Berliner Amokfahrt einen Monat nach dem Terrorakt als heuchlerisch bezeichnet. „Die salbungsvollen Worte kommen Wochen zu spät“, erklärt Generalsekretär Uwe Wurlitzer. „Was haben die Regierungen Europas für ein Brimborium vollführt, um der Opfer des Anschlags von Nizza zu gedenken. Sogar ein inszenierter Trauermarsch in einer Pariser Nebenstraße musste herhalten. Für die Opfer des eigenen Volkes dagegen gibt es nach vier Wochen ein paar Worte und ein paar Schweigesekunden im hermetischen Parlament. Das ist beschämend und unwürdig.“


Daneben ärgert sich Wurlitzer über die rhetorischen Volten von Bundestagspräsident Norbert Lammert. „Die Aussage, dass die Terroristen ihr Ziel nicht erreicht hätten, verhöhnt die Toten und Verletzten, ihre Angehörigen – und unsere freie Gesellschaft, die eingeschüchtert ist. Daneben hat der Bundestag als gesetzgebende Körperschaft genau die strukturellen Bedingungen geschaffen, unter denen dieser Terrorakt erst möglich werden konnte: ein vorbestrafter Gefährder und Sozialbetrüger mit 14 Identitäten durfte sich frei in Deutschland bewegen. Konsequenzen daraus wurden bis heute nicht gezogen. Das führt unseren Rechtsstaat ad absurdum.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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