AfD-Landespflegegeld von Experten-Kommission unterstützt

Die AfD-Forderung nach einem Landespflegegeld wird auch von der Pflege-Enquetekommission des Sächsischen Landtages in ihrem Abschlussbericht unterstützt. Damit soll die häusliche Pflege durch Angehörige finanziell gefördert werden.

André Wendt, sozialpolitischer Sprecher, erklärt:

„Ich freue mich, dass unsere Forderung zumindest ansatzweise im Abschlussbericht thematisiert wird. Ich hätte mir jedoch aufgrund der Dringlichkeit genauere Aussagen gewünscht. Hierbei verweise ich auf unsere Anträge und Gesetzentwürfe zur Thematik (Drs. 6/14750 und 15902).

Bis 2030 werden über 200.000 Sachsen pflegebedürftig sein – ein Anstieg um fast 30 Prozent. Um die Versorgung sicherzustellen, werden zusätzlich 16.000 Pflegekräfte benötigt. Dieser massive Anstieg wird auch mit einer dringend notwendigen, besseren Entlohnung der Pflegekräfte, kaum zu schaffen sein. Darum ist die Förderung der Pflege durch Angehörige so wichtig und muss finanziell unterstützt werden.

Alle Parteien lehnten alle unsere Initiativen im Landtag ab, obwohl es bereits fünf nach zwölf ist. Es bleibt zu hoffen, dass die etablierten Parteien ihre Blockadehaltung endlich aufgeben und schnellstens handeln.“

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