AfD-Fraktionsvorstand, Stefan Dreher, kehrt in den Justiz-Dienst zurück

Das Mitglied der AfD-Landtagsfraktion und stellvertretendes Fraktionsvorstandmitglied, Stefan Dreher, kehrt in seinen vorher ausgeübten Beruf im höheren Justiz-Dienst des Freistaates Sachsen zurück.
Dazu erklärt Stefan Dreher: „Dafür ist es notwendig, mein Mandat als Abgeordneter im Sächsischen Landtag aufzugeben.“

Dreher betont: „Ich möchte meinen Beruf, den ich sehr vermisse, wieder ausüben. Ich bleibe Mitglied der Partei, meines AfD-Kreisverbandes, im Landesfachausschuss und auch im Landesschiedsgericht. Das Vertrauensverhältnis zu Parteispitze, Fraktion und Mitgliedern ist ungetrübt. Frauke Petry und allen Fraktionsmitgliedern bleibe ich freundschaftlich eng verbunden. Die Mandatsrückgabe ist eine private Entscheidung und hat nicht im Geringesten mit politischen Positionen der AfD zu tun.“

Frauke Petry erklärt dazu: „Die AfD-Fraktion verliert mit Stefan Dreher einen hochanständig und fachlich hervorragend arbeitendes Mitglied. Ich bedauere diesen Schritt, respektiere aber seinen Wunsch in den vorher ausgeübten Beruf zurückkehren zu wollen. Wir werden als Fraktion weiterhin auf den fachlichen Rat von Stefan Dreher zurückgreifen. Er bleibt Partei und Fraktion eng verbunden.“

Ab 1. September wird Stefan Dreher nicht mehr Mitglied des Sächsischen Landtages sein. Nachfolgerin wird höchstwahrscheinlich Karin Wilke, Kreisvorstandsmitglied der AfD Dresden. Wilke weilt derzeit im Urlaub.

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