AfD-Fraktionsvorstand Jörg Urban: Deutsche Sprache in Brüssel stärken - Koalitionsantrag von CDU und SPD nicht ernst gemeint!

Zum gemeinsamen Antrag von CDU und SPD, Deutsch als gleichwertige Arbeitssprache in der EU zu fördern, erklärt AfD-Fraktionsvorstand, Jörg Urban:

"Seit dem Einzug der AfD ins Europaparlament fordern deren Abgeordnete, die deutsche Sprache endlich gleichberechtigt mit Englisch und Französisch zu behandeln. Dass die Koalition dieses Thema nun im Sächsischen Landtag einbringt, ist eigentlich eine gute Sache. Die AfD-Fraktion wird diesem Antrag zustimmen, weil es nicht sein kann, dass wichtige Verträge, Vorlagen und Gesetze in Brüssel nicht in deutscher Sprache ausgehändigt werden, obwohl Deutsch die meistgesprochene Sprache Europas ist. Ich erinnere an den 600 Seiten dicken ESM-Vertrag, der den Bundestagsabgeordneten ausschließlich in englischer Sprache vorgelegt wurde.
Allerdings zweifle ich an der Ernsthaftigkeit des Vorhabens. Denn ich finde es komisch, dass Parlamentspräsident Schulz, Mitglied der SPD, deutschen Abgeordneten eine Einladung auf Englisch und Französisch schickt und nicht auf Deutsch. Vielleicht sollte gerade die SPD erst einmal parteiintern klären, was sie eigentlich will. In Sachsen Patriotismus mimen und in Brüssel Mainstream praktizieren, ist bigott."

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