AfD-Fraktion verurteilt Anschlag auf Büro der Linkspartei und einseitige Berichterstattung der Medien

Auf das Büro des parlamentarischen Geschäftsführers der Partei „Die Linke“, Sebastian Scheel, wurde ein Anschlag verübt. Bisher unbekannte Täter schlugen die Scheibe seines Büros in Riesa ein. Mehrere Medien („SZ“, „MoPo 24“) berichteten darüber.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Uwe Wurlitzer:
„Ich verurteile diesen Akt möglicher politischer Gewalt auf das Büro meines Landtagskollegen auf das Schärfste. Politische Lösungen müssen mit Argumenten erstritten, gefunden und umgesetzt werden, nicht mit Steinen, Farbe oder anderen Formen von Gewalt. Ich begrüße auch ausdrücklich, dass Medien über den Vorfall berichten. Dies erhöht den Druck auf Ermittlungsbehörden bei der Suche nach den Schuldigen und sensibilisiert die Öffentlichkeit für solche Verbrechen.

Allerdings müssen sich die Medien auch den Vorwurf der einseitigen Berichterstattung gefallen lassen. Werden die vermutlichen Täter am Narrensaum des extrem rechten Randes verortet, überbieten sie sich bei der verurteilenden Berichterstattung. Werden dagegen Büros meiner Partei, der Alternative für Deutschland, zerstört und attackiert, ist das mediale Interesse wenig, bis überhaupt nicht wahrnehmbar. Auf Bürgerbüros der AfD wurden in den vergangenen Wochen etwa 20 Anschläge verübt. Scheiben wurden reihenweise eingeschlagen. Zuletzt traf es das Bürgerbüro in Aue, wo alle Schließzylinder zerstört wurden. Eine Berichterstattung darüber unterblieb. Möglicherweise entstammen die Täter aus dem linksextremistischen Spektrum. Deren Gewalttäter genießen noch immer aus mir nicht erklärlichen Gründen eine Art Welpenschutz durch Medienmacher, die möglicherweise klammheimliche Sympathien für diese politische Ausrichtung hegen.“

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung