AfD-Fraktion: Unterrichtsausfall zeugt von gescheiterter Schulpolitik in Sachsen!

Laut Landesschülerrat fällt in Sachsen jede zehnt bis elfte Schulstunde aus. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher und parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Laut Landesschülerrat fällt sogar jede achte Unterrichtsstunde aus, wenn Unterricht durch fachfremde Lehrer oder Unterricht mit so genannter Stillbeschäftigung mitgezählt würde. Wenn, wie geschehen, nun die CDU darauf verweist, dass diese Untersuchung nicht repräsentativ sei, weil lediglich 66 der 1367 staatlichen Schulen an der Umfrage teilnahmen, zeugt dies von Kapitulation vor dem bestehenden Lehrermangel und ist nichts weiter, als ein Ablenkungsmanöver der eigenen, gescheiterten Bildungspolitik.

Sachsens Lehrer haben ein Durchschnittsalter von circa 53 Jahren. Nach Angaben des Staatsministeriums für Kultus gehen davon bis 2020 mehr als 8.000 Lehrer in den Ruhestand, bis 2030 werden es etwa 80 Prozent der derzeit Beschäftigen sein. Spätestens jetzt sollten bei allen die Alarmglocken läuten. Das Problem ist der seit 25 Jahren ununterbrochen an der Regierung beteiligten CDU seit vielen Jahren bekannt, ohne dass ernsthaft etwas gegen Lehrermangel und Unterrichtsausfall getan wurde.

Auch die SPD, für die dieses Thema angeblich eines der wichtigsten ist, übt sich lediglich darin Floskeln zu verbreiten, statt endlich mehr Lehrer einzustellen. Mir kommt es so vor, als würde in Sachsen der Finanzminister für die Bildungspolitik zuständig sein. Der spart Sachsens Schulen langsam aber todsicher kaputt.“

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