AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag: Braunkohle erhalten! Lausitzer Arbeitsplätze sichern!

Der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Jörg Urban, erklärt zur aktuellen Debatte über die Zukunft der Braunkohle in der Lausitz:

„Die Folgen für einen Ausstieg aus der Braunkohle in der Lausitz sind nicht vorhersehbar und würde Tausende Arbeitsplätze kosten. Wenn wir auf Braunkohle verzichten, erschweren wir den Verbrauchern den Zugang zu preiswerter Energie. Braunkohle-Strom steht als so genannte Grundlast auch dann zur Verfügung, wenn keine Sonne scheint oder Wind weht. Er ist also unverzichtbar.

Zudem sind die Klimaziele der Bundesregierung die ehrgeizigsten innerhalb der EU. Die Umsetzung dieser Politik kann zur Folge haben, dass führende Energieerzeuger aus Deutschland abwandern und neue Arbeitsplätze in diesem Sektor in Polen und Tschechien entstehen, die dann aber in Deutschland fehlen.

Wenn nun Sachsens SPD und CDU plakativ im Landtag für den weiteren Erhalt der Braunkohle-Stromerzeugung in Sachsen eintreten, hat die Politik der Regierungskoalitionen im Bund und in Sachsen ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. In Berlin lautet die CDU-SPD-Devise: Braunkohle-Erzeugung zurückfahren und irgendwann ganz abschalten. In Sachsen fordern die gleichen Parteien nun das komplette Gegenteil. Das nenne ich unglaubwürdig und den Bürgern gegenüber nicht erklärbar.“

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