AfD-Fraktion fordert Resozialisierung von Juristen

Mehrere hundert Juristen haben während des Strafverteidigertages in der so genannten „Bremer Erklärung“ die Abschaffung der lebenslangen Freiheitsstrafe für Mord gefordert. Die Strafe sei „unmenschlich“. Jeder Täter müsse die Gelegenheit haben, in „die Gesellschaft zurückzukehren“. Zudem ermahnten sie die Parteien, auf Forderungen nach schärferen Gesetzen zu verzichten. Die ständige Forderung neuer Straftatbestände gefährde die Freiheitsrechte der Bürger.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion und Generalsekretär der sächsischen AfD, Uwe Wurlitzer:

„Zu gerne wäre ich bei diesem Treffen in Bremen dabei gewesen. Dann hätte ich sofort erfahren, was für wundersame Mittel Juristen geschluckt haben müssen, um derartige Unverschämtheiten vom Stapel zu lassen. Wie sehen das die Opferangehörigen, denen es nach Ansicht der versponnenen Paragraphenreiter zuzumuten ist, vielleicht schon nach zwei, drei Jahren denen zu begegnen, der einen ihrer Lieben genommen hat? Mord setzt Heimtücke, besondere Grausamkeit oder Mordlust voraus. Merkmale, die Mord von der fahrlässigen Tötung deutlich unterscheiden. Mord verjährt nie! Merken Sie sich das, liebe Juristen!

Folgender Vorschlag: Die Gesellschaft muss den Juristen helfen, aus ihrer theorisierenden Gesetzesliebe und dem Ambiente der ‚Neuen Juristischen Wochenschrift‘ auszubrechen und in die Wirklichkeit zurückzukehren. Resozialisierung also nicht für Mörder, sondern für Rechtsvertreter. Dazu sollten am Anfang einfache Dinge gehören: Einen Nagel in die Wand schlagen, ein Baby wickeln, Bier aus Flaschen trinken, am Sonnabend im Supermarkt in der Schlange stehen. Nur dann werden sie auf wundersame Weise geerdet und bekommen wieder Kontakt zum Volk, in dessen Namen sie endlich wirkliches Recht sprechen sollten!

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