AfD-Fraktion fordert Abschaffung der Grundsteuer

Wie die Welt berichtet, kritisieren die Immobilienverbände GdW und Haus & Grund das neue Grundsteuerkonzept von SPD-Finanzminister Scholz. Dies „ist viel zu kompliziert, mit wiederkehrenden bürokratischen Lasten verbunden und somit nicht praxistauglich.“

Jörg Urban, Fraktionsvorsitzender, kommentiert:

„Die sogenannte Grundsteuerreform bedeutet nur mehr Bürokratie und noch weniger Transparenz für die Bürger. Zudem ist zu befürchten, dass die Reform nur dazu dient, den Bürger noch mehr Steuern zahlen zu lassen. Zwischen 2014 und 2017 erhöhten sich die Einnahmen bei der Grundsteuer von 12,6 Milliarden auf fast 14 Milliarden Euro.

Der deutsche Fiskus presst seit Jahren immer höhere Gebühren und Steuern aus seinen Bürger gern heraus. 2014 waren es rund 643 Milliarden Euro, 2017 waren es bereits 734 Milliarden Euro. Der Staat muss endlich seine Ausgabenpolitik revidieren und nicht permanent die Steuerlast der Bürger erhöhen. Es ist Zeit für Steuersenkungen.

Die AfD-Fraktion hält die Grundsteuer für nicht mehr zeitgemäß und will sie ersatzlos abschaffen. Mit der Abschaffung wären alle - Mieter und Vermieter - gleichermaßen entlastet. Der Finanzausfall für die Kommunen soll vom Bund ausgeglichen werden. Das kann über einen Anteil an Zuweisungen durch die Mehrwertsteuer erfolgen oder über Einnahmen aus der Einkommenssteuer.“

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung