AfD-Fraktion begrüßt Urteil gegen Bodenspekulation

Zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, dass Ackerland nicht zu Höchstpreisen an Spekulanten verkauft werden darf, erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Urban:

„Die AfD-Fraktion begrüßt dieses Urteil ausdrücklich. Seit Anfang der 90er Jahre haben sich die Bodenpreise vervierfacht. Seit der Euro kollabiert und die EZB die Druckerpresse angeworfen hat, flüchten Kapitalanleger in Sachwerte, u. a. in Agrarflächen. Ohne gesetzliche Regelung war bisher Bodenspekulanten Tür und Tor geöffnet.

Gerade in Ostdeutschland zogen die Bodenpreise deutlich an und erschweren die Gründung oder Erweiterung von kleineren landwirtschaftlichen Betrieben. Das Monopol hat hier die BVVG als Nachlassverwalter von ehemaligem DDR-Staatseigentum. Ein lohnendes Geschäft für den Bund, der in den letzten Jahren hierbei 6,5 Milliarden Euro einnahm und gern meistbietend auch an Spekulanten verkaufte. Damit ist jetzt hoffentlich Schluss.“

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