AfD-Fraktion: Baumschutz in Sachsen – Kommunen in die Pflicht nehmen

Im Sächsischen Landtag wurde heute im Umweltausschuss der Gesetzesentwurf der Grünen behandelt, zum Schutz eines nachhaltigen Baumbestandes. Die Grünen wollen die Lockerung des Baumschutzes in Sachsen von 2010 rückgängig machen.

 

Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher und Mitglied im Ausschuss Umwelt & Landwirtschaft, Gunter Wild:

 

„Seit fünf Jahren dürfen in Sachsen bestimmte Bäume auf privaten Grundstücken ohne Genehmigung gefällt werden. Die Expertenanhörung hat gezeigt, dass es seitdem zu keinem Kahlschlag auf privatem Boden gekommen ist und die neue Regelung erheblich zum Bürokratieabbau und der finanziellen Entlastung von Grundstückseigentümern beigetragen hat. Grundstückseigentümer und Kleingärtner hätten ein gutes Verhältnis zu Bäumen und würden nicht grundlos fällen.

 

Deshalb lehnt die AfD-Fraktion den Gesetzentwurf der Grünen ab, diese sinnvolle Regelung wieder rückgängig zu machen. Der Erhalt von Bäumen für Stadtbild und Mikroklima ist wichtig, aber eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Hier stehen im Besonderen auch die Kommunen in der Verantwortung für mehr Bäume in den Städten zu sorgen und diesen finanziellen und raumbenötigenden Aufwand nicht auf die Grundstückseigentümer abzuwälzen. Das scheint aber gemäß dem ideologischen Weltbild der Grünen der Hintergrund des Gesetzentwurfes zu sein. So stellte der Präsident des Verbandes ‚Haus Grund Sachsen e.V.‘ in der Anhörung fest: Die Grünen scheinen ‚den privaten Grundeigentümern grundsätzlich skeptisch gegenüberzustehen‘.“

 

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