AfD-Forderung nach Unterstützung für Justiz berechtigt: Strafvollzug vor dem Kollaps!

Laut Bund der Strafvollzugsbediensteten Sachsen droht in den Gefängnissen der personelle Kollaps. Aufgrund der steigenden Anzahl von Asylbewerbern und in diesem Zusammenhang festgenommener Schleuser ist die Belastungsgrenze beim Justizpersonal bereits überschritten. Laut Justizministerium fällt in den zehn Haftanstalten des Freistaates jeder der 1800 Vollzugsbeamten durchschnittlich 34 Tage pro Jahr wegen überlastungsbedingter Krankheit aus.

Dazu erklärt das Mitglied des Beirates für Justizvollzugsanstalten und parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Bereits in den Haushaltsverhandlungen hat die AfD-Fraktion eine massive personelle Aufstockung des Justizapparates gefordert. Diese Forderung wurde – wie so viele andere auch - arrogant übergangen. Nun ist es zu spät. Der Bund der Strafvollzugsbeamten bemängelt desweiteren, es werde zudem Personal benötigt, dass im Umgang mit inhaftierten Asylbewerbern geschult ist. Auch dieses gibt es demnach offensichtlich zu wenig oder überhaupt nicht. Sachsen stellt im Januar zwar 20 neue Justizvollzugs-Anwärter ein, dies dürfte aber wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Zumal zu erwarten ist, dass die Einreisewelle demnächst, wenn überhaupt, nur wenig nachlassen dürfte. Die Freistaat-Regierung setzt mit ihrer Politik des Abduckens die Sicherheit sächsischer Bürger aufs Spiel.“

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