AfD-Antrag: Mehr Ärzte für den ländlichen Raum gewinnen!

Zum Antrag der AfD-Fraktion „Ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sichern – Studienplatzvergabe reformieren!“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Wendt:

„Sachsen droht 2030 ein drastischer Ärztemangel in vielen Fachbereichen. Besonders im weniger attraktiven ländlichen Raum können bereits jetzt nicht mehr alle freiwerdenden Praxen neu besetzt werden. Aufgrund der langen Ausbildungsdauer bis zum Facharzt müssen wir sofort gegensteuern.

Deshalb fordert die AfD-Fraktion, dass 7,5 Prozent aller Studienplätze im Bereich Humanmedizin an Bewerber vergeben werden, die sich verpflichten später im ländlichen Raum zu arbeiten. Hierbei soll die Abiturnote – die für viele Bewerber lange Wartezeiten oder Ablehnungen bedeuten - nicht im Vordergrund stehen. Wir möchten, dass in diesen Fällen das Schwergewicht auf die persönliche und soziale Kompetenz, die Motivation sowie die Bereitschaft, sich nach dem Studium im ländlichen Raum dauerhaft niederzulassen, gelegt wird.

So wird langfristig die Versorgung des ländlichen Raumes mit Allgemeinärzten, HNO-Ärzten, Neurologen und Urologen gesichert. Zudem ist die Maßnahme deutlich günstiger als alle derzeitigen Förderprogramme. Mit der Überweisung in den zuständigen Ausschuss wollen wir eine Anhörung beantragen, damit Fahrt aufgenommen wird, um für die zukünftigen Herausforderungen zum Wohle der sächsischen Bürger gewappnet zu sein.“

Archiv

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung