AfD-Antrag: Förderung von Lehrernachwuchs abgelehnt

Zum Antrag der AfD-Fraktion „Erhöhung der Stellenkapazität des Freiwilligen Sozialen Jahres Pädagogik an sächsischen Schulen“ erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete, Andrea Kersten:

„Die Schülerzahlen werden in den nächsten fünf Jahren um 40.000 steigen. Bereits jetzt sucht der Freistaat händeringend Lehrer und muss sich dringend Gedanken über die Gewinnung von Lehrernachwuchs  machen. Als Instrument dafür hat sich das FSJ Pädagogik bestens bewährt. Folgerichtig verdoppelte die Staatsregierung die Stellen für dieses Freiwillige Soziale Jahr auf 87. Doch die Nachfrage ist ungebrochen hoch und im laufenden Jahr bewarben sich 239 Jugendliche und 734 Schulen für das Programm.

Deshalb fordert die AfD-Fraktion die Stellen für das Freiwillige Soziale Jahr Pädagogik deutlich zu erhöhen. Alle anderen Parteien lehnten unseren Antrag ab, mit z.T. arroganten und fadenscheinigen Begründungen. So erklärte die CDU, diese Maßnahme würde viel Geld kosten und könne allenfalls im Rahmen von Haushaltsverhandlungen diskutiert werden. Das hielt die CDU aber nicht davon ab, am selben Tag einen eigenen Antrag für mehr Deutschlehrer für Asylbewerber zu stellen, der noch deutlich umfangreichere finanzielle Mittel erfordert.“

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