AfD-Anfrage enthüllt: Horrende Vorstandsgehälter trotz Sparkassen-Sterben

Die Vorstände der sächsischen Sparkassen verdienen exorbitante Gehälter, ergab eine Anfrage der AfD-Fraktion (7/328). Die Jahresgehälter liegen zwischen 300.000 Euro im Muldental und 700.000 Euro bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Dr. Rolf Weigand, AfD-Fraktionsvorstand und Anfragesteller, erklärt:

„Es ist einfach überzogen, wie sich hier einige Vorstände auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Überall in Sachsen schließen die Sparkassen ihre Filialen und kassieren von den Bürgern überhöhte Kontogebühren. Eine einfache Schalter-Angestellte wird mit einem kargen Lohn abgespeist, während die Vorstände das Zwanzig- bis Dreißigfache kassieren.

Dabei sind Sparkassen öffentlich-rechtliche Einrichtungen, die dem Prinzip der Gemeinnützigkeit verpflichtet und eine Grundversorgung zu stellen haben. Offenbar waren die bisherigen kommunalen Verantwortlichen der Landkreise in den Aufsichtsräten nicht Willens gegenzusteuern und einer weiteren Erhöhung von Vorstandsgehältern zu widersprechen.

Wenn man sparen will, dann zuerst bei nicht notwendigen Vorstandsposten bspw. durch die Zusammenlegung von Sparkassenverbänden wie bspw. Döbeln und Mittelsachsen. Von den Einsparungen könnten u.a. Bankautomaten und einige Filialen erhalten und ein weiteres Sparkassenmobil angeschafft werden, um auf dem Land eine Grundversorgung zu sichern. Hier sieht es in der Fläche bisher dünn aus. Hier ist politischer Wille auf der CDU-dominierten Kreisebene notwendig.“

 

 

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