AfD-Anfrage deckt auf: Neues Zentrum soll Schüler indoktrinieren

Dieses Jahr wurde an der Uni Leipzig ein „Zentrum für Journalismus und Demokratie“ gegründet, dass „Skepsis und Misstrauen gegenüber Journalismus, Politik und demokratischer Ordnung“ in ihrer Komplexität verstehen will. Es soll Forschung betrieben werden, wie vor allem Lehrer „Journalismus- und Demokratiekompetenz bestmöglich an Schüler der Sekundarstufe und an Erwachsene“ vermitteln können. Eine Anfrage der AfD-Fraktion (7/105) ergab, dass das Zentrum in den nächsten sechs Jahren mit über einer Million Steuergeld finanziert werden soll.

Dr. Rolf Weigand, Mitglied im Fraktionsvorstand und Anfragesteller, erklärt:

„Zu DDR-Zeiten wurden alle Journalisten in Leipzig ausgebildet und im sogenannten ‚roten Kloster‘ auf Linie gebracht. Offenbar arbeitet die CDU-geführte Staatsregierung eifrig daran, ähnliche Zustände erneut zu etablieren.

Allerdings müssen heute nicht mehr die Journalisten einer ‚Rotlicht-Bestrahlung‘ unterzogen werden – die meisten versuchen freiwillig, dem Bürger ihre linksgrüne Weltsicht per betreutem Denken überzustülpen. Seit Jahren analysiert die Journalismus-Forschung, dass deutsche Journalisten einseitig links ausgerichtet sind und in diesem Sinne die Welt verbessern wollen.

Heute wählt die Regierung einen anderen Ansatz: Der widerspenstige Bürger soll seine konservative ‚Stammtisch-Meinung‘ aufgeben und mehr ‚Journalismus- und Demokratiekompetenz‘ vermittelt bekommen. Damit soll bereits in der Schule angefangen werden.

Die AfD-Fraktion lehnt das steuerfinanzierte Zentrum und ein neues Staatsbürgerkunde 2.0 ab. Wer die weitverbreitete Skepsis gegenüber Journalismus wirklich verstehen will, sollte lieber aus seiner linksliberalen Blase herauskommen und mit den zahlreichen protestierenden Bürgern auf der Straße reden.“

 

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