AfD-Anfrage: Arabisch-Unterricht für Asylbewerber ist das falsche Signal!

Laut einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion (Drs. 6/5738) erhalten in Sachsen insgesamt 797 Schüler Arabisch-Unterricht, davon 43 Schüler aus arabischen Ländern als herkunftssprachlichen Unterricht. Allein in Chemnitz gibt es zwei Arabisch-Lehrer, die mit 16 – 19 Euro pro Unterrichtsstunde entlohnt werden.

 

Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

 

„Arabisch-Unterricht für Kinder von Asylbewerbern ist das falsche Signal des Gastgeberlandes. Wenn syrische Bürgerkriegsopfer in Deutschland Schutz erhalten und hier bleiben wollen, dann müssen sie sich in die deutsche Gesellschaft integrieren und möglichst schnell Deutsch lernen. Wenn sie nicht hier bleiben wollen, können sie auch daheim arabisch lernen, der deutsche Steuerzahler ist für ihre Beschulung dann nicht zuständig. Scheinbar hat die sächsische CDU-Bildungsministerin noch nie eine westdeutsche Großstadt besucht und sich die arabisch-türkischen Parallelgesellschaften angeschaut. Wer arabisch lesen und schreiben kann, hat dort überhaupt keinen Grund mehr, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren und die deutsche Sprache zu erwerben.

 

Mit dem Geld für die Arabisch-Lehrer muss zwingend der Deutschunterricht für Asylbewerber gefördert werden. Dafür existieren immer noch nicht genügend Kurse. Zudem gibt es massiven Unterrichtsausfall in deutschen Schulklassen, aufgrund der desaströsen CDU-Sparpolitik im Bildungsbereich der letzten Jahre.

 

Laut der Antwort von Bildungsministerin Kurth fördert der Arabisch-Unterricht bei Arabern die ‚interkulturelle Handlungsfähigkeit‘ und ist von ‚gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung‘ für Deutschland. Uns würde brennend interessieren, in welcher legalen Wirtschaftsbranche in Deutschland arabisch gesprochen wird. Diese ‚Integrationsfolklore‘ der Konsens-Parteien haben wir bereits im sächsischen AfD-Wahlprogramm kritisiert.“

 

 

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