Der letzte Innenminister der DDR, Peter-Michael Diestel, tritt aus der CDU aus. Er begründete das mit dem Ergebnis der Kandidatensuche der Union. Diestel meint, die CDU sei zu einem „schwammigen und hilflosen Kanzlerwahlverein” verkommen. Außerdem führt der Politiker aus, dass ihm wertkonservatives Denken, mittelstandsorientierte Wirtschaftspolitik und ein konsequenter Blick auf das Grundgesetz Wärme und Geborgenheit gegeben hätten. All dies habe die CDU aufgegeben.

Der sächsische AfD-Generalsekretär, Jan Zwerg, erklärt dazu: „Herr Distel gehörte 1990 zu den Mitbegründern der DSU und wechselte wenig später zur CDU. Er war und ist ein Politiker, der sich den Stolz bewahrt hat, seine konservative Meinung zu äußern, auch wenn es heute inzwischen großen Teilen seiner inhaltsleer agierenden Ex-Partei nicht passt. In meinem Wahlkreis ist das langjährige CDU-Urgestein Brähmig ebenfalls aus der CDU ausgetreten. Er war viele Jahre im Bundestag. Den Flurschaden, den Merkel und Kretschmer der einst wertkonservativen Partei mit ihrem nunmehr linken, ideologischen Kurs antun, wird man nicht nur zur nächsten Bundestagswahl spüren, sondern noch viele Jahre später. Glücklicherweise gibt es mit der Alternative für Deutschland inzwischen eine relativ neue Partei, in der Konservative ihre politische Heimat finden.“  

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