Bereits 20.000 Vereinsaustritte: Sportbund und AfD: Sport muss wieder möglich sein!

In einem Brandbrief an die Regierung fordert der sächsische Landessportbund die schnelle Aufhebung der Corona-Beschränkungen. Weil die Freizeitsportler zur Untätigkeit verdammt werden, sind bereits 20.000 aus ihren Sportvereinen ausgetreten. Davon waren 65 Prozent Kinder- und Jugendliche – ein Desaster für die körperliche Entwicklung einer ganzen Generation. Verheerend sind ebenfalls die Auswirkungen im Senioren- und Rehabilitationssport.

„Der harte Lockdown bringt unserer Gesellschaft deutlich mehr Schaden als Nutzen“, meint der sportpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Christopher Hahn. „Deshalb unterstützt die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag den Vorstoß des Sportbundes auf ganzer Linie.

Viele Vereine in Sachsen haben von den wirtschaftlichen Hilfen noch nicht profitiert, da die Fördermortalitäten eher schwierig sind. Deshalb wurden auch die Gelder im Jahr 2020 nicht in voller Höhe ausgereicht. Zudem brauchen größere Vereine, egal wo sie spielen, dringend Licht am Ende des Tunnels. Hier fehlen seit einem Jahr z. Bsp. Einnahmen von verschiedenen Veranstaltungen oder Zuschauereinnahmen dieses stellt eine Gefahr und große Herausforderung für die Vereine in Sachsen dar“, argumentiert Hahn.

Zudem fordert auch der Sportbund Perspektiven für die Wirtschaft. Im Vereinssport sind Spenden und Sponsoring von lokalen Handwerks- und Einzelhandelsbetrieben überlebenswichtig. Durch die staatlichen Berufsverbote stehen viele Betriebe mit dem Rücken an der Wand und fallen perspektivisch für eine Unterstützung weg. Die Zukunft des sächsischen Vereinssports sieht mit jedem Tag Lockdown düsterer aus. Das dürfen wir nicht zulassen. In diesem Sinne: Sport frei!

 

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