MEHR AUSGABEN - WENIGER KINDER - HÖHERE KINDERARMUT

In Deutschland gibt es ein Dickicht aus etwa 155 familienpolitischen Leistungen, für die mittlerweile über 200 Milliarden Euro veranschlagt werden.
Dazu Andre Wendt, MdL: "Wurden in Deutschland - bei einer damaligen Gesamtbevölkerung von ca. 75 Millionen Menschen - im Jahre 1964 noch 1,35 Millionen Kinder geboren, so hat sich die Zahl der Neugeborenen in 2014 faktisch halbiert. Im Gegenzug haben sich die familienpolitischen Leistungen vervielfacht und waren letztendlich doch wirkungslos.

Wir benötigen in erster Linie einen gesellschaftlichen Wandel, der den Stellenwert der Familie in unserer Gesellschaft neu definiert und wieder in den Focus der Politik rückt.
Die Bundesregierung scheitert an dieser Problematik, sie ist nicht in der Lage und scheinbar auch nicht willens, eine mittel und langfristige Strategie zu erarbeiten. Sie versucht diesem Geburtenrückgang mit immer mehr Steuermitteln zu begegnen und bewirkt Gegenteiliges. Um die Geburtenraten zu steigern, müssen die Leistungen zielgerichtet eingesetzt und der heutigen Entwicklung angepasst werden. Das Familienbild hat sich in den letzten Jahren gewandelt und es geht in erster Linie nicht immer nur ums Geld. Es geht beispielsweise auch um eine bessere Infrastruktur, die bessere Einbeziehung der Arbeitgeber und Unternehmen, um eine Anrechnung der Familienarbeit bei der Rentenberechnung, um Anerkennung und vieles mehr.
Familienpolitik muss zudem die Lebensqualität der Familien im Blick haben. Alleinerziehende und Familien mit Kindern benötigen Unterstützung und Entlastung zugleich.

Statistiken zufolge leben immer mehr Kinder in Deutschland an der Armutsgrenze.

WIE PASST DAS - BEI IMMER HÖHER WERDENDEN AUSGABEN UND SINKENDEN GEBURTENRATEN - ZUSAMMEN?

Dies hat Auswirkungen auf die Entwicklung unserer Kinder und per se auch auf die Entwicklung unserer Gesellschaft.
Es ist zwingend eine Umstrukturierung der Leistungen und der Steuergesetzgebung von Nöten.
Kinderkriegen muss einfach wieder Freude bereiten und dafür benötigen wir die Politik und ein familienfreundliches Fundament, welches von der Gesellschaft getragen wird."

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