ChrAfD fordern „sprachlichen Verbalabrüstung"

Der Regionalverband Mitteldeutschland der Christen in der AfD (ChrAfD) fordert Margot Käßmann bei der „sprachlichen Verbalabrüstung“ mit gutem Beispiel voran zu gehen

Der Vorstand des mitteldeutschen Regionalverbandes der Christen in der AfD fordert Frau Käßmann nach der von Ihr beklagten „verbalen Aufrüstung“ bei der Gesprächskultur im Lande beim Friedensgebet in der Nikolaikirche am 09. Oktober 2017 mit eigener „sprachlich verbalen Abrüstung“ mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Ihr kritischer Umgang mit Programmatik und Mitgliedern der Alternative für Deutschland sei der Lutherbotschafterin ja unbenommen. Problematisch wird es, wenn zum Beispiel die Programmatik der noch jungen Partei AfD zur Familienpolitik und zur Ehe zwischen Mann und Frau mit dem Ideal mehrerer Kinder im Rahmen einer Bibelarbeit bei Kirchentag im Frühjahr dieses Jahres mit NS- Vokabular von der Geistlichen verunglimpft wird. Hier darf von Frau Käßmann verbale sprachliche Zurücknahme eingefordert werden.

Ehe und Familie mit Kindern hat besonders schützenswerten Charakter in unserem auf christlich-abendländischen Wurzeln geprägten Land.

Beispielsweise beim Kirchentag dieses Jahr vergriff sich Frau Pfarrerin schon mal verbal im Ton gegenüber Menschen die ihr demokratisches Recht auf andere Meinung wahr nehmen.

Durch eigene Zurücknahme im Ton kann die ehemalige evangelische Bischöfin im Sinne des Bibelwortes: „Liebe deine Feinde“ nicht nur selbst verbal abrüsten, es macht auch den eigenen Kopf frei für mehr seelsorgerische Aktivität am Nächsten. Und mit weniger ideologischem Schaum vorm eigenen Auge hätte die Organisation eines würdigen Begehens des 500. Reformationsjubiläum im Lande vielleicht auch etwas besser geklappt.

Erste Aufgabe einer evangelischen Theologin ist es auf alle Menschen völlig unvoreingenommen zuzugehen. Bibelarbeiten auf Kirchentagen zu nutzen um Familienpolitische Vorstellungen der AfD mit dem „kleinen Arier-Paragraphen“ der Nationalsozialisten herab zu würdigen ist kein Beitrag zur verbalen sprachlichen Abrüstung.

Christen innerhalb der AfD sind selbstverständlich weiter offen für den Diskurs.

Man muss nur mal probieren, ausgestreckte Hände zu greifen, und das offen-kritische Gespräch suchen.
Aber die zwischenmenschliche Achtung vor dem Andersdenkenden muss immer gewahrt sein!

Jörg Kühne
Beisitzer Regionalverband Mitteldeutschland der Christen in der AfD (ChrAfD)
Stadtrat in Leipzig

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