Zensiert das Staatsfernsehen einen Dokumentarfilm über Judenhass?

Heute überträgt „BILD“ bis Mitternacht den fertig produzierten Dokumentarfilm über Antisemitismus „Auserwählt und Ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“.

ARTE weigert sich laut Medienberichten vehement, den selbst in Auftrag gegebenen Film auszustrahlen. Der WDR prüft angeblich noch die „journalistischen Standards“. Laut BILD belegt die TV-Dokumentation den in ganz Europa grassierenden Judenhass und in der FAZ kritisiert Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, dass der Film nicht gezeigt wird. ARTE befinde sich „auf einem gefährlichen Irrweg“.

Dazu erklärt AfD-Fraktionsvorstandsmitglied, Jörg Urban:

„Deutlicher kann die Verlogenheit, Unterwürfigkeit und Bigotterie der öffentlich-rechtlichen Sender nicht zu Tage treten, als in diesem Fall. Judenhass breitet sich durch die zunehmende Islamisierung in Westeuropa aus wie eine Seuche. Selbst in Deutschland ist es wieder möglich, auf Demonstrationen „Juden ins Gas“ zu skandieren, wie bei einer Anti-Israel-Massenveranstaltung 2014 in Gelsenkirchen unter Beteiligung der deutschen Linken.

Es scheint pure Panik in den Redaktionsstuben zu herrschen, weil dort befürchtet wird, die Kehrseite zügelloser Einwanderungspolitik dieser CDU-SPD-Regierung könne durch diesen Film ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geraten. Weil befürchtet wird, dass auch das letzte deutsche ‚Schlafschaf‘ erwacht und begreift, wie Europas Zukunft aussehen wird, wenn nicht schleunigst die Notbremse gezogen, Judenhass gnadenlos verfolgt und rigoros juristisch sanktioniert wird.“

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