Wieder Heimlichtuerei beim Thema Asyl? AfD-Fraktion fordert Klarheit über neues Asylheim in Laubegast

AfD-Fraktionsvorstand, Jörg Urban, forderte Aufklärung, ob geplant ist, im Dresdner Stadtteil Laubegast ein Asylbewerberheim zu eröffnen. Dazu reichte er heute eine Kleine Anfrage im Sächsischen Landtag ein. Jörg Urban erklärt:

„In den letzten Tagen kam es wegen der eröffneten Asylbewerberunterkunft im Hotel Leonardo in Freital vermehrt zu Demonstrationen, die teilweise in Gewalt umschlugen. Es steht nunmehr zu erwarten, dass eine vergleichbare Unterkunft im Hotel Prinz Eugen in Dresden auf Betreiben des Freistaates Sachsen eingerichtet wird, nachdem eine Vereinbarung mit der Stadt Dresden bereits im Januar 2015 aufgrund einer Bürgerpetition durch den Eigentümer zurückgezogen wurde.“

Außerdem fordert die AfD-Fraktion Auskunft darüber, ob dieses Hotel zum Zwecke der Schaffung eines Asylbewerberheimes vom Freistaat Sachsen angekauft wurde. Wenn ja, zu welchem Preis und wie viele Asylbewerber künftig darin untergebracht werden sollen.

Das Beispiel Freital zeigt, wie intransparent der Freistaat Sachsen mit den Sorgen der Bürger beim Thema Asyl umgeht. So wurde beispielsweise bis zum Schluss verschwiegen, dass dieses Asylheim klammheimlich zu einer Asyl-Erstaufnahme umgewidmet wurde. Die Gefahr der ‚Politik der Heimlichkeit‘ besteht auch in Laubengast.“

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