Weitere Anschläge nun auch in Dresden: AfD-Büro erneut von Chaoten angegriffen und mit linksextremistischen Parolen beschmiert

Das Bürgerbüro der AfD-Landtagsabgeordneten, André Wendt und Jörg Urban in der Dresdner Innenstadt wurde nun erneut von linksextremistischen Chaoten heimgesucht und mit Parolen beschmiert. U.a. mit einem A, das für anarchistische Zustände in Deutschland wirbt und Losungen, die der AfD Nähe zur rechtsextremen NPD unterstellen.

 

Dazu erklärt der AfD-Landtagsabgeordnete André Wendt aus Dresden:

 

„Dieser Angriff hat mit politischer Arbeit nichts zu tun, sondern ist linksextremistische Kriminalität unterster Schublade. Überall in Sachsen werden Büros politisch Andersdenkender inzwischen attackiert. Ganz oben auf der Liste linker und rechter Extremisten stehen dabei Einrichtungen der Partei ‚Die Linke‘ und wir als AfD. Umso verwunderlicher ist es in diesem Zusammenhang auch zu bewerten, dass laut einer aktuellen Mitteilung der Polizei, heute in der ‚Morgenpost‘, lediglich 34 linke Straftaten beim ‚Operativen Abwehrzentrum‘ gemeldet sind. Und das seit 2013. Diese Zahl kann nicht stimmen, weil allein das AfD-Büro in Chemnitz etwa 20 Mal attackiert wurde. Aufgeklärt wurden laut OAZ-Chef Merbitz 61 Prozent der 330 Ermittlungsverfahren. Allerdings lediglich rechtsextremistische Straftaten, keine einzige der Linksextremisten.“

 

Zur OAZ-Zahl von angeblich nur 34 linken Attacken. Hier die Fakten: 2014 gab es dutzenden Überfälle Angriffe und Attacken auf AfD-Wahlkampfstände in ganz Sachsen. Weihnachten 2014 wurde die Wohnung eines Leipziger AfD-Mitgliedes überfallen, die Haustür zertrümmert, der Briefkasten abgefackelt und das Spektakel auf der Straße gefeiert. Im Jahr 2015 wurden in Sachsen 29 Anschläge auf AfD-Bürgerbüros verübt. Der Polizeiposten in Leipzig-Connewitz wurde 16 Mal angegriffen. Es kam zu mehreren gewalttätigen Demonstrationen in Leipzig mit brennenden Straßenbarrikaden, einem zerstörten Justizgebäude. Das Unternehmen von Sachsen Parteichefin, Frauke Petry, wurde demoliert und mit Farbe und Buttersäure angegriffen. Auch die Wohnung des Justizministers Gemkow wurde heimgesucht. Allein in diesem Jahr gab es drei Anschläge (Stand 8. Februar) auf AfD-Büros, die bereits in der Statistik des OAZ eingegangen sein müssten.

 

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