Vermietungsskandal bei der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft!

Nach Recherchen des MDR existiert bei der LWB ein illegaler Markt für Sozialwohnungen, die gegen Schmiergeld an Flüchtlinge vermittelt werden. Mitarbeiter der Vermietung arbeiten dabei offenbar mit Schwarzmaklern zusammen.

Das ist ein Skandal erster Klasse. Wenn sich bewahrheitet, dass LWB-Mitarbeiter und Schwarzmakler einen schwunghaften Handel mit Mietwohnungen der LWB betreiben, sind schon aus Gründen der Beweissicherung und naturgemäßen Verdunklungsgefahr bei solch einem Ausmaß an Korruption sofortige staatsanwaltliche Ermittlungen notwendig.

Es ist zu ermitteln, inwieweit die Geschäftsführung der LWB bei dem Skandal versagt hat. Es kann davon ausgegangen werden, dass dort, wo Schwarzmakler ihre Finger im Spiel haben, auch Provisionen nicht gesetzmäßig den Finanzämtern gegenüber deklariert wurden. Daher auch hier: Handlungsbedarf.

Wir stehen auf dem Standpunkt, dass die zumeist illegalen Migranten gar nicht hier sein dürften. Dass aber offenbar Mitarbeiter der LWB die Lage der Migranten schamlos zur Bereicherung ausnutzen, ist unverzeihlich, bedarf tiefgründiger Aufklärung und Konsequenzen. Der Stadt Leipzig mit ihrer Wohnungsbaugesellschaft, die schon in der Vergangenheit mit dem Skandal um die „Herrenlosen Häuser“ für Schlagzeilen sorgte, steht dieser neue Skandal schlecht zu Gesicht. Auf der einen Seite befindet sich Sozialbürgermeister Fabian auf Werbetour durch Leipzig für neue Flüchtlingsunterkünfte, auf der anderen Seite bereichern sich LWB-Mitarbeiter durch Vermietung über Schwarzmakler. Dieses Geschäftsmodell lehnen wir ab.

Siegbert Droese

AfD-Kreisvorsitzender Leipzig

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