Ulrich Lupart: Verdi fehlt es an Demokratieverständnis!

AfD-Direktkandidat Ulrich Lupart kritisiert die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi wegen ihrer Auswahlkriterien beim Bürgerdialog im Vorfeld der Bundestagswahl. Verdi hatte am Mittwochabend in Plauen eine Gesprächsrunde mit vogtländischen Direktkandidaten organisiert, Lupart und damit die AfD allerdings ausdrücklich nicht eingeladen. Begründet wurde diese Entscheidung unter anderem damit, dass Luparts Vizeparteichefin Beatrix von Storch Gewerkschaften kritisch gegenüberstehe, Mitglieder gar zum Austritt aufgerufen habe. Deshalb wolle man sich mit der AfD nicht an einen Tisch setzen. "Die Gewerkschaft lehnt damit einen sachlichen Dialog von vornherein ab und zeigt in erschreckender Weise ihr mangelndes Demokratieverständnis", erklärt Lupart in einer Stellungnahme. Dabei hält er den Organisatoren im Vogtland allerdings zugute, dass sich diese eigenen Aussagen zufolge zumindest die Entscheidung, auf die AfD zu verzichten, nicht leicht gemacht hätten. Lupart: "Dass dann letzthin der vermutlich strengen Gewerkschaftsdisziplin gefolgt wurde zeigt allerdings einen Opportunismus, der uns nicht weiterbringt. Für die Zukunft wünsche ich mir eine offene und ehrliche Debatte. Der Wähler soll am Ende schließlich selbst entscheiden, welcher Partei, welchem Kandidaten er seine Stimme gibt. Ohne dass eine Vorauswahl getroffen wird, welche Gesprächspartner für ihn der richtige Umgang sind. Solch eine Bevormundung gab es gerade im Osten Deutschlands schließlich lange genug."
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