TREFFEN IN TROISDORF

Vertreter des KV Chemnitz im Rheinland zu Gast

Seit Herbst 2016 besteht zwischen unserem Kreisvorstand und dem Stadtverband Troisdorf eine informelle Partnerschaft, die durch einen Besuch von Bernhard Schindler, einem gebürtigen „ Karl-Marx- Städter“, in seiner ehemaligen Heimat initiiert wurde. Seit dieser Zeit steht der Verfasser in engem Kontakt zum Kreisvorstand Troisdorf, einer ca. 75 000 Einwohner zählenden Stadt zwischen Köln und Bonn. Regelmäßig informieren wir unsere Freunde im Rhein- Sieg-Kreis mittels unserer Mitgliederzeitschrift ASA über alles Wichtige und Wissenswerte aus unserem Landesverband. Da der Verfasser privat im Rheinland unterwegs war, konnte kurzfristig ein Treffen im Fraktionsbüro des Rathauses verabredet werden. Als kleine „Wahlkampfhilfe“ wurden zunächst zwei Kisten Infobroschüren der sächsischen Landtagsfraktion übergeben, die dankbar von Sprecherin Barbara Brenner-Rothe in Empfang genommen wurden. Anschließend entwickelte sich zwischen den Beteiligten eine rege Diskussion. Die Themen reichten dabei von Personalfragen, den Strukturen im größten Landesverband unserer Partei, Erfahrungen im Straßenwahlkampf, der Fraktionsarbeit im sächsischen Landtag bis hin zur Auswertung des vergangenen Bundesparteitages. Einigkeit bestand darüber, dass die Außendarstellung der AfD allgemein noch stark verbesserungswürdig ist, was den sächsischen wie auch den nordrhein-westfälischen Landesverband ( ca. 4000 Mitglieder) gleichermaßen betrifft.

In Troisdorf stellt die AfD aktuell zwei Stadträte, die, ähnlich wie in unserer Stadt, mit großen Widerständen konfrontiert sind. Regelmäßig werden Vorschläge und Anträge der AfD-Fraktion unter fadenscheinigen Vorwänden abgelehnt oder nicht behandelt, eine Praxis, die den Chemnitzer Stadträten ebenfalls vertraut erscheinen dürfte. Nach einer angeregten Diskussion und einem anschließenden kurzen Rundgang durch die Innenstadt von Troisdorf, bei 30 Grad und (hell)blauem Himmel, wurde der zwischenzeitlich aufgekommene Hunger in der „ Thüringer Kaiserstube“ mit originalen Rostbratwürsten aus Apolda und Kölsch, einer rheinischen Bierspezialität, bekämpft. Für die Zukunft soll der Kontakt unserer Kreisverbände weiter ausbaut werden, besonders im Austausch über die Arbeit in den Stadträten liegt nach Ansicht aller Beteiligten noch großes Potential. Tino Schneegass, KV Chemnitz www.afdchemnitz.de

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