Tino Chrupalla: Bürger beim Windkraftausbau mitnehmen!

Der Görlitzer AfD-Direktkandidat, Malermeister Tino Chrupalla hat gefordert, die Bürger in der Region Reichenbach/Sohland beim Windkraftausbau nicht im Regen stehen zu lassen. „Es kann nicht sein, dass bei den Bürgerversammlungen die Gemeinden Schöps und Borda außen vor gelassen wurden. Es kann auch nicht sein, dass jetzt die Bauarbeiten für ein Fundament begannen, ohne dass die Bürger wussten, was da eigentlich gebaut wird. Und es kann erst recht nicht sein, dass unter fadenscheinigen Vorwänden die 750-Meter-Abstandsregelung ausgehebelt werden soll. Die AfD-Fraktion hatte schon vor zwei Jahren in den Sächsischen Landtag einen Antrag mit dem Ziel eingebracht, die Abstandregelung für Windkraftanlagen so zu ändern, dass Windräder einen Mindestabstand vom 10-fachen ihrer Höhe zu Wohngebäuden haben müssen (10-H-Regelung), mindestens jedoch 1000 Meter. Die Einheitsparteien hatten diesen Antrag geschlossen abgelehnt, obwohl die Zahl von Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen, in denen sich betroffene Bürger organisieren, ist auf 50 Initiativen gewachsen war, die etwa 50 000 sächsische Bürger vertreten. Windräder verursachen Schlagschatten, gesundheitsschädliche Infraschallemissionen und töten geschützte Tiere, etwa den Rotmilan. Die Landschaft verliert zudem an Attraktivität für Touristen. Außerdem lässt sich Windenergie nicht speichern, ist also nicht geeignet, die Braunkohle-Produktion, die eine Energievorhaltung garantiert, zu ersetzen. All das scheint für die Dresdner Firma Boreas aber keine Rolle zu spielen. Eine Energiewende ist derzeit nur mit der AfD zu machen!“

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