Steuerverschwendung: fragwürdiges Gesundheitsmanagement der Staatsregierung

Der Sächsische Rechnungshof hat die Staatsregierung gerügt, weil für das Gesundheitsmanagement in der Staatsverwaltung Millionen Euro ausgegeben werden, ohne erkennbaren Nutzen.

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, André Wendt

„Gesundheitsmanagement in den Behörden des Freistaates ist wichtig, denn in den letzten Jahren sind jährlich über eine Million krankheitsbedingte Fehltage aufgetreten. Betrachtet man die Statistiken, so fällt auf, dass im genannten Zeitraum die Anzahl der Bediensteten zurückgegangen, aber die der Krankentage gestiegen ist. 

So fielen für das Gesundheitsmanagement Personalkosten in Höhe von 6,7 Millionen Euro jährlich an. Demgegenüber standen konkrete Gesundheits-Leistungen und Kurse für die Angestellten von nicht einmal 100.000 Euro pro Jahr. Hier scheint sich ein bürokratischer Wasserkopf mit sich selbst beschäftigt zu haben.

Zudem schlägt der Sächsische Rechnungshof vor, dass ohne ein systematisches Vorgehen weder Personal noch Haushaltsmittel ausgegeben werden sollten. Dieser Meinung schließe ich mich an, da ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern im Interesse aller Beteiligten und damit auch der Staatsregierung liegen muss. So wurden scheinbar sogar Gelder zweckentfremdet eingesetzt, ohne Bezug zum Gesundheitsmanagement. Verschiedene Ämter finanzierten z.B. Duftspender, Küchenrollenhalter und einen Bilderwettbewerb. Wir werden diesen Bereich in Zukunft genauer unter die Lupe nehmen, um darauf hinzuwirken, dass derartige Missstände beseitigt werden.“

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