Spiegel-Online vom 25.04.2017: Hauptgeschäftsführer von Städte- und Gemeindebund fordert Schulpflicht für Analphabeten unter Flüchtlingen

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, fordert für eingereiste Analphabeten eine Schulpflicht bis zum 25. Lebensjahr und eine Kombination von Vorbereitung auf die Arbeitsaufnahme mit den Sprachkursen von Anfang an. Da diese Gruppe Unterricht auf Grundschulniveau erhalten müßte, aber nicht mit Grundschülern gemeinsam unterrichtet werden könne, stellt Landsberg sich eigene Flüchtlingsklassen vor, in denen die jungen Leute vier bis fünf Jahre lernen sollen; hierfür müßten eigene Strukturen geschaffen werden.

 

Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete Detlev Spangenberg:

 

Recht behielten diejenigen, die schon seit Jahren den Falschmeldungen von einer qualifizierten Zuwanderung widersprachen und im Gegenteil erklärten, unter der Masse der sogenannten Flüchtlinge, die seit Jahren nach Deutschland kommen, haben die meisten eine Schule nie, oder nur für wenige Jahre besucht. Es gehört auch zur Wahrheit, daß unüberschaubar viele der „Flüchtlinge“ in ihren Muttersprachen Analphabeten sind. Wer das in den vergangenen Monaten oder Jahren schon erklärte, dem wurde, wie üblich, Rassismus oder das Pflegen von Vorurteilen vorgehalten.

 

Die Forderung von Landsberg bedeutet, daß bei einer bundeseinheitlichen Regelung wieder mal die deutsche Bevölkerung verpflichtet werden soll, die Fehlentwicklung in anderen Ländern mit ihrer Arbeitsleistung zu finanzieren. Eines muß immer wieder festgestellt werden: Wir können die Probleme der Welt nicht in Deutschland lösen, auch an das alte deutsche Sprichwort „Jeder ist seines Glückes Schmied“, sollte hierbei erinnert werden.

Die Sächsische Kultusministerin, Brunhild Kurth, spricht sich eindeutig gegen solch einen Vorschlag aus, denn dies verletze den Gleichbehandlungsgrundsatz; das ist erfreulich, aber wir haben ja auch im September Bundestagswahlen.

 

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