Sondereinheit gegen „Problemwölfe“ – nächste CDU-Schnapsidee

Nachdem eine Lausitzer Bürgerinitiative eine Petition zur Regulierung der Wolfspopulation im Landtag übergeben hatte, forderte CDU-Umweltminister Schmidt nun eine „Sondereinheit“ für „Problemwölfe“ zu schaffen.

Silke Grimm, AfD-Landtagsabgeordnete aus der Lausitz, erklärt:

„Es ist immer die alte CDU-Leier: Es gebe nur einzelne Problemwölfe und die könnte man gezielt verjagen. Diesen Unsinn hat bereits die Bürgerinitiative treffend entlarvt. In der Lausitz existiert mittlerweile die höchste Wolfsdichte in ganz Europa und die Wolfspopulation muss dringend wie bei anderen Wildtieren reguliert werden, um weiteren Schaden abzuwenden. Wölfe dringen immer öfter in Dörfer ein. Kinder und Frauen haben zunehmend Angst, ihre Häuser zu verlassen. Zudem wurden allein letztes Jahr 181 Nutztiere im Freistaat von Wölfen zerfleischt, trotz Schutzmaßnahmen. Etliche Schäfer mussten bereits aufgeben.

Die Kopflosigkeit in der CDU zeigt sich bei der Forderung nach einer Sondereinheit. Als ob wir nicht dringendere Probleme für eine derartige Truppe in Sachsen hätten. Wo ist die Sondereinheit zur Abschiebung der über 10.000 ausreisepflichtigen Asylbewerber? Wo ist die Sondereinheit zur Inhaftierung der Mehrfach-Intensivstraftäter unter den Asylbewerbern? Nur ein Fünftel von 729 dieser ausländischen Kriminellen ist in Haft, der Rest treibt im Freistaat munter weiter sein Unwesen.“

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