Skandal: S-Bahn-Täter von Zschachwitz schon vorher polizeibekannt

Eine Kleine Anfrage zu den Vorfällen am 17. März dieses Jahres am S-Bahn-Haltepunkt Dresden-Zschachwitz, bei dem ein Mann von zwei Asylbewerbern auf die Gleise gestoßen wurde, hat nun ergeben, dass beide Täter vor ihrer Einreise nach Deutschland bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten waren. Diesen offensichtlichen Widerspruch kann sich das sächsische Justizministerium nicht erklären. Die Einträge in der Strafakte reichen bei beiden Asylanten von Diebstahl, dem Erschleichen von Leistungen, Betrug und Körperverletzung bis hin zu sexueller Belästigung und versuchtem Totschlag.

Dazu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Kirsten Muster, die die Anfrage stellte:

„Es ist skandalös. Es ist nicht nachvollziehbar und eine Verhöhnung der Opfer, dass beide Täter nicht sofort nach der ersten Straftat aus Deutschland ausgewiesen wurden. Stattdessen konnten sie ihre kriminellen Handlungen in unserem Land fortzusetzen. Teilweise wurden die Verfahren eingestellt oder nur mit einer geringen Geldstrafe geahndet. Es macht mich fassungslos und wütend, dass erst ein Mensch fast zu Tode kommen musste, bis ein Haftbefehl erlassen wird.
Gegen einen der beiden Täter wurden erst auf Grund meiner Kleinen Anfrage das vorläufig eingestellte Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Diebstahl, Erschleichen von Leistungen und Bedrohung wieder aufgenommen.“

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