Schulnoten statt Bewertungsblabla!

Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft will die Schulnoten abschaffen. Es gebe bessere Bewertungsarten, das sei wissenschaftlich bewiesen, so Tepe. Zensuren seien nicht objektiv. „Wir müssen weg von den Noten, hin zu individuellen Berichten, weil sie den persönlichen Lernfortschritten der Kinder viel gerechter werden“, sagte sie der BILD. Laut Tepe solle das „nicht nur in Grundschulen, sondern in allen Schultypen praktiziert werden“.

Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„Schule ist keine Schule, wenn es keine klar definierte Leistungsbilanz in Form von Zensuren gibt. Die unzähligen Debatten darüber, ob Schulnoten nötig sind, brachten solche inhaltsleeren Worthülsen wie "Rasterzeugnisse", "Bausteinzeugnisse", "Berichtszeugnisse", "Briefzeugnisse", "zuwachsorientierte Leistungstests", "relative Notengebung" hervor. Der GEW-Vorschlag hätte zur Folge, dass Leistungsbilanzen nichts als geschönte Verbalgutachten würden. Ich verweise als Beispiel auf die Arbeitgeber-Beurteilungen, in denen Kritik hinter solchen Worthülsen wie ‚er hat sich stets bemüht‘ verborgen wird.

Dieser Vorschlag ist ein ideologisch motivierter, geeignet, das Leistungsniveau galoppierend abzusenken und zur weiteren Verdummung unserer Schüler beizutragen. Es ist ein weiterer Versuch der sozialistischen Gleichmacherei, der sogar noch die Nivellierungsmaschine DDR überträfe. Kinder sind stolz auf gute Noten. Man würde guten Schülern die gesamte Motivation nehmen, wenn man ihnen die Zensuren versagt. Mit den Worten Abraham Lincolns: Du wirst die Schwachen nicht stärker machen, indem du die Starken schwächst."

 

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