Schäfer endlich besser unterstützen – nationale Agrarförderung, statt EU-Bürokratie

Heute demonstrierten Schäfer vor dem Sächsischen und elf weiteren Landtagen für die Einführung einer Weidetierprämie in Deutschland. Diese gibt es bereits in 22 europäischen Ländern. Deutsche Schäfer stehen unter einem massiven Kostendruck und viele der Tierhalter mussten in den letzten Jahren aufgeben. Die AfD-Fraktion traf sich mit den Schäfern zum Erfahrungsaustausch und unterstützt ihr Anliegen.

Silke Grimm, AfD-Landtagsabgeordnete aus der Lausitz, erklärt:

„Schäfer haben eine wichtige Funktion für den Schutz der Heimat und der Landschaftspflege. Die Tradition der Schäfer muss in Sachsen und ganz Deutschland unbedingt erhalten bleiben. Es kann nicht sein, dass Tierhalter in Deutschland um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen müssen, während die europäische Konkurrenz Fördergelder erhält. Hier müssen Bund und Freistaat endlich nachbessern. Weiterhin wird die Existenzgefährdung der Schäfer noch durch die extrem hohe Wolfspopulation in Sachsen verschärft. Herdenschutz wird immer aufwendiger und kostspieliger.

Der Kampf um Subventionen zeigt erneut die fehlgeleitete EU-Förderung. Deutschland ist mit Abstand der größte Netto-Zahler der EU, muss aber permanent um finanzielle Hilfe aus Brüssel betteln. Deutschland braucht endlich eine nationale Agrarförderung und keine überbordende EU-Bürokratie.“

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