Sächsische Zeitung verharmlost politischen Anschlag mit „Unmut Luft gemacht“.

In der Nacht von Sonnabend zum Sonntag, 3.00 Uhr, kam es erneut zu einem Anschlag auf das AfD-Bürgerbüro der Landtagsabgeordneten Silke Grimm in Zittau an der Bahnhofstraße. Vermutlich Linksextremisten warfen mit einem Betonstein eine Fensterscheibe ein. Die Sächsische Zeitung kommentierte diesen Anschlag mit den flapsigen Worten: „Unbekannte haben ihren Unmut Luft gemacht“.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, André Barth:

„Wir haben Anzeige erstattet, der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Immer wieder versuchen feige Linksextremisten die politische Arbeit der AfD und der Fraktion zu behindern. Es wird ihnen nicht gelingen. Im Gegenteil. Durch solche Aktionen wächst bei den Bürgern Wut und Erkenntnis zugleich, mit welchen Mitteln vorgeblich ‚tolerante‘ ideologisierte linksgrüne Banden schon seit Jahren scheinbar wenig gestört arbeiten.

Der Gipfel allerdings ist die Kommentierung dieses Anschlages in der Sächsischen Zeitung. Die Formulierung ‚Unmut Luft gemacht‘ bei einem politischen Anschlag zu verwenden, hat eine unselige Tradition. Als in der finstersten Ära Deutschlands massenhaft Scheiben zertrümmert wurden, war es ein Reichspropagandaminister der diese verbrecherische Treiben mit ähnlichen Unmutsformulierungen rechtfertigte. Das SPD-Blatt hat scheinbar jegliche Sensibilität verloren, wenn es um politische Gewalt gegen den politischen Gegner und deren Umschreibung geht. Andere Zeitungen kehrten den Vorfall ganz unter den Tisch und berichteten nicht darüber“

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