Sächsische CDU will bestimmen, wer das Volk ist und was es sagen darf!

Sächsische CDU will bestimmen, wer das Volk ist und was es sagen darf!

Zum Jahrestag der Montagsdemonstrationen in Leipzig titelt aktuell die Leipziger Volkszeitung: „Lichtfest erinnert an ’89: Kretschmer sieht den Ruf ‚Wir sind das Volk‘ diskreditiert“ und zitiert den CDU-Ministerpräsidenten und sächsischen CDU-Parteivorsitzenden: „Mit großem Mut und Zivilcourage haben die Menschen so den entscheidenden Impuls für den Zusammenbruch des DDR-Regimes gegeben. Heute müssen wir umso mehr denjenigen entschieden entgegentreten, die den Ruf von 1989 missbrauchen…“

Dazu erklärt der sächsische AfD-Generalsekretär, Jan Zwerg:

„Ganz davon abgesehen, dass Herr Kretschmer ganze 14 Jahre alt war, als hunderttausende Sachsen mutig auf die Straße gingen und im Hinterkopf hatten, dass möglicherweise auf sie eingeknüppelt oder sogar geschossen wird, spreche ich ihm das Recht ab, festlegen zu dürfen, wer sich heute als Volk fühlen und das öffentlich artikulieren darf.

Auch heute müssen Demonstranten für mehr Demokratie und gegen Islamisierung wieder mit Einschränkungen und Schikanen durch eine politische Kaste rechnen, zu der Kretschmer selbst als Spitzenpolitiker gehört. Bürger müssen Angst vor gesellschaftlichen Repressalien haben, ihnen droht der Verlust des Arbeitsplatzes oder sie laufen Gefahr, sich von einem linken, staatsfinanzierten Antifa-Mob krankenhausreif schlagen zu lassen.

Ich spreche Herrn Kretschmer und der gesamten CDU auch das Recht ab, Demonstranten in gute und böse einzuteilen. Er spaltet die sächsischen Bürger und ist darum als Politiker ungeeignet, unreif, kurz: eine Fehlbesetzung, die spätestens in einem Jahr abgewählt sein wird.“

 

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