Rotmilan fällt Windkraft zum Opfer – 200 Brutpaare weniger in Sachsen

Sachsens Agrar- und Umweltminister, Schmidt, musste jetzt auf eine Kleine Anfrage seiner eigenen CDU-Fraktion zugeben, dass der Rotmilan-Bestand Sachsens zwischen 2007 und 2011 um etwa 200 Brutpaare zurückging. Indirekt räumte der Minister ein, dass Windräder durchaus Verursacher tödlicher Unfälle der Greifvögel sind, obwohl der Freistaat keine „systematische Erfassung der Schlagopferzahlen unter allen Windkraftanlagen“ vornimmt.

Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Gunter Wild:

„Die gesamte CDU-Fraktion stimmte im Sächsischen Landtag gegen unseren Antrag ‚Moratorium für Windkraftanlagen im Freistaat Sachsen‘ (Drs.:6/2009), der das Ziel hatte, die sinnlosen, naturzerstörerischen und hochsubventionierten Windkraftanlagen abzubauen. Auch die Tötung der Rotmilane und vieler anderer Vögel durch die Windmühlen wurde mehrfach von der AfD-Fraktion im Plenum thematisiert. Nun kommen Abgeordnete der CDU per Kleiner Anfrage um die Ecke und signalisieren damit, dass die vogelschreddernde Wirkung dieser Windräder sehr wohl bekannt ist. Gegen besseres Wissen boykottieren diese Abgeordneten die AfD-Fraktion aus ideologischen Gründen und nehmen dafür den Rückgang einer geschützten Greifvogel-Art billigend in Kauf.“

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