Pressemeldung Siegbert Droese - Leipziger Polizei ruft den Notstand aus

Siegbert Droese: Die Leipziger Polizei ruft den Notstand aus

Laut Presseberichten sorgt derzeit ein Strategiepapier der Leipziger Polizei für Furore. Schonungslos werden darin die kritische Sicherheitslage in der Messestadt sowie die zahllosen Probleme der örtlichen Polizei analysiert. Es fehlt an Personal, es fehlt an Perspektiven und tausende Straftaten warten auf ihre statistische Erfassung in der PKS. Das Fazit: Die Lage wird sich durch die Altersstruktur bei der Polizei und den Zuzug nach Leipzig noch weiter zuspitzen.

Dazu meint der Leipziger Bundestagsabgeordnete Siegbert Droese:

"Die jüngsten Presseberichte bestätigen exakt das, was der Leipziger Bürger seit geraumer Zeit zunehmend wahrnimmt und worin sich die jahrzehntelange Misswirtschaft und Fehlpolitik der Altparteien durch die Bank weg offenbart! Die CDU-Landesregierung und der Oberbürgermeister Burkhard Jung haben die Polizei systematisch zum Winkaugust verkommen lassen, dem Streifendienst und zügige Ab- und Aufarbeitung von Kriminalität kaum mehr möglich scheinen."

Weiter meint Droese:

"Dass die Polizei hoffnungslos überlastet und kaum präsent ist und die Anzahl der Orte, an denen man sich nach Anbruch der Dunkelheit besser nicht mehr aufhält, beständig zunimmt, beweist vor allem, dass es am politischen Willen bei den Verantwortlichen fehlt. Weder die Stadt, noch das Land und auch nicht der Polizeipräsident Bernd Merbitz sind entschlossen genug, den Polizeibeamten wirkungsvoll unter die Arme zu greifen.

Was es braucht, ist eine massive Verstärkung der Polizeipräsenz, eine attraktive Polizeiausbildung und am wichtigsten: Eine Politik, die zu hundert Prozent hinter ihren Polizisten steht und es nicht hinnimmt, wenn beispielsweise Linksextremisten in Abgeordnetenbüros nach Polizisten fahnden."

Pressekontakt:

Christian Kriegel
Pressesprecher

Diese Seite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung