Politik sollte auf die Lehrer hören – Realität statt Inklusions-Ideologie!

Lehrer in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sehen gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung skeptisch. Das ergab eine aktuelle Telefon-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Nur 49 Prozent der Lehrer in Mitteldeutschland plädieren für gemeinsamen Unterricht, 44 Prozent geben der Förderschule für Behinderte den Vorzug.

Dazu erklärt die AfD-Landtagsabgeordnete, Andrea Kersten, Mitglied im Bildungsausschuss:

„Mehrere ältere Umfragen bei Lehrern brachten in den vergangenen Jahren bereits ein ähnliches Ergebnis. Die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag hat zudem mehrfach vor den Gefahren einer ideologisch motivierten, überhastet eingeführten Umsetzung der so genannten Inklusion gewarnt. Man muss kein Politiker sein, um zu erkennen, dass das Leistungsniveau aller Kinder in den Keller rauscht. Dennoch treiben CDU und SPD, sekundiert von Grünen und Linken, die Inklusion mit Eifer voran. Die AfD-Fraktion ist die einzige Fraktion, die eine – vor allem staatlich verordnete, erzwungene- schulische Inklusion immer wieder ablehnt. Die Ergebnisse der o.g. Studie werfen nun die Frage auf, ob diejenigen, die die schulische Inklusion letzten Endes umsetzen müssen, nämlich unsere Lehrkräfte, bisher überhaupt in den Prozess eingebunden wurden. Offensichtlich nicht!

Inklusion kostet außerdem Geld. Viel Geld. Wer sie wirklich will, muss bereit sein, mehrere 100 Millionen Euro in die Hand zu nehmen!

Immer wieder - und das nun schon seit Jahrzehnten - wird am Schulsystem gebastelt, als sei es ein Lego-Kasten. In Sachsen fehlen etwa 1000 Lehrer, um überhaupt regelmäßigen Unterricht durchführen zu können. Studien haben ergeben, dass behinderten Kindern entweder mit Mitleid oder - noch schlimmer - mit Aggressionen in Klassenräumen begegnet wird.

Für Inklusionsideologen müssen einfach alle Menschen gleich sein. Auch wenn sie es nicht sind. Das Thema Inklusion in Schulen ist weder durchdacht noch ausgereift.“

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