Oxford-Ökonom geißelt Merkels Asylpolitik

Der renommierte Oxford-Ökonom, Paul Collier, aus Großbritannien warf Merkel jetzt öffentlich vor, eine völlig falsche Asylpolitik zu verfolgen. Laut "Focus" sagte Collier: Diesen Menschen zu helfen, mache alles nur noch schlimmer. Sogar die Einheit der deutschen Gesellschaft sei in Gefahr. Merkels ausgesprochene "Einladung" nannte Collier in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" einen kolossalen Fehler, "zumal sie vorher offensichtlich keinerlei Vorbereitung getroffen hatte." Die wohlhabenden Angekommenen hatten zuvor Tausende Euro an Schlepper gezahlt. Sie werden zudem beim Wiederaufbau - etwa in Syrien - schmerzlich fehlen.

Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Mario Beger:

„Der richtige Weg wäre, in den betroffenen Ländern vor Ort zu investieren, Arbeitsplätze zu schaffen und die europäischen Märkte für Exportgüter aus diesen Regionen zu öffnen. Es bestünde durchaus die Möglichkeit in friedlichen Regionen in Syrien genau das zu tun. Die nun in Deutschland massenhaft angekommenen Asylbewerber sind zum großen Teil Wirtschaftseinwanderer. Denn nicht überall in Syrien herrscht Krieg. Nun lauert die Gefahr, dass in Deutschland Verteilungskämpfe um preiswerte Wohnungen, Sozialleistungen und Niedriglohn-Jobs entbrennen. Merkel und ihre Regierung haben komplett versagt. Weitere Baustellen, wie der Euro, die so genannte Energiewende und das Handelsabkommen TTIP sind die nächsten Bröckel-Pfeiler einer fehlgeleiteten Politik, die früher oder später einbrechen werden."

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