Oberschulen stärken, Akademisierungswahn beenden

Viele Eltern in Sachsen melden ihre Kinder ohne Bildungsempfehlung auf dem Gymnasium an, obwohl sie nicht das geforderte Leistungsniveau besitzen. Diese Gruppe von Schülern macht elf Prozent aller Anmeldungen auf sächsischen Gymnasien aus.

Karin Wilke, schulpolitische Sprecherin, erklärt:

„Durch die katastrophale CDU-Bildungspolitik hat die Oberschule erheblich Schaden genommen. Massiver Unterrichtsausfall, Probleme mit Integration und Inklusion, sowie zunehmende Gewalt und Drogen gefährden den Bildungserfolg. Das in Verbindung mit dem allgemeinen Akademisierungswahn verdrängt die Oberschule immer mehr ins gesellschaftliche Abseits. Kein Wunder, dass viele Eltern das Vertrauen in die Oberschule verloren haben.

Diese Entwicklung ist äußerst bedenklich und muss vom CDU-Kultusministerium gestoppt werden. Das Handwerk sucht händeringend gute Schulabgänger - eine Stärkung der Oberschule ist dringend gefordert. Dagegen gibt es in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern eine Akademikerschwemme, die wenig Produktives zur Wirtschaftsleistung beiträgt. Ein Umdenken in der Schulbildung ist überfällig. Die Mittelschule in Oberschule umzutaufen, reicht nicht und ist ein reiner Etikettenschwindel.

Die AfD hat sich übrigens als einzige Fraktion nicht nur für den Erhalt der verbindlichen Bildungsempfehlung eingesetzt, sondern auch für eine Erhöhung der Anforderungen.“

 

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